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Alte Bücher, CDs, DVDs und Computerspiele los werden über Momox.de

von fabian

Aussortierte Bücher und CDs

Vor einiger Zeit habe ich von einer Freundin von Momox.de erfahren. Momox ist ein Internetportal, bei dem man seine alten Bücher, CDs, DVDs und Computerspiele los werden kann. Da ich die Idee der 100 Thing Challenge mag, versuche ich möglichst viele persönliche Gegenstände los zu werden. Heute habe ich daher den Service getestet.

Das geht recht einfach. Man gibt auf deren Website den Barcode des Produkts ein und klickt auf “GO”. Daraufhin erhält man einen Angebotspreis und kann sich überlegen, ob man zu diesem Preis verkaufen möchte der nicht. Wenn ja, dann klickt man auf Verkaufen. Um tatsächlich verkaufen zu können, muss ein Mindestverkaufspreis von 10 Euro zusammen kommen. Man muss also gleich Nägel mit Köpfen machen und mehr auf einmal los werden. Aber das ist ja ganz in meinem Sinne…

Man darf bezüglich der Preisangebote seitens Momox keine großen Erwartungen haben. Für die meisten Bücher bekommt man weniger als 1 Euro. Bei manch einem Produkt ist man dann wieder überrascht, dass mehr gezahlt wird. Gerade bei CDs habe ich viele Überraschungen erlebt. Und das eine oder andere Buch oder CD wollte Momox erst gar nicht. Die spende ich der lokalen Bücherei.

Insgesamt habe ich 42 Bücher für 75,98 € und 43 CDs für 63,36 € in den Verkaufskorb gelegt. Im Schnitt sind das 1,81 € je Buch und 1,47 € je CD.

Damit habe ich 85 Dinge weniger zuhause und es kommen außerdem 139,34 € auf das Sparkonto.

Verkauf über Momox.de

Ist man fertig mit dem Verkaufen, so druckt man einen Lieferschein aus und versendet das Ganze – kostenlos – am Momox. Der Anbieter verspricht binnen 5 Werktagen die Waren zu überprüfen und dann das Geld zu überweisen.

100 Thing Challenge

von fabian

Von der 100 Thing Challenge von Dave Bruno habe ich vor etwa einem Jahr das erste Mal gehört. Der Amerikaner Dave Bruno versucht dem Konsumterror, der in den USA herrscht (in Deutschland genauso) einen Riegel vor zu schieben und seinen persönlichen Besitz auf 100 Dinge zu beschränken. Viele Blogger haben es ihm gleich getan und mittlerweile findet man viele Beispiele, wie Leute mit nur 100 persönlichen Gegenständen leben.

Die Regeln legt jeder für sich selbst fest. Zum Beispiel kann man für sich festlegen, dass man manche Dinge zu Gruppen zusammen fügt und diese nur als einen Gegenstand zählt. Socken wären ein Beispiel dafür. Letztlich geht es auch gar nicht darum, maximal 100 Gegenstände zu haben. Es geht darum, seinen Besitzstand auf das zu reduzieren, was wirklich nötig ist. Und wenn das 158 Dinge sind, ist das auch ok.

Warum ich den Fernseher aus meinem Leben verbannt habe

von fabian

Old broken TV

Photo: schmilblick

Ich mag kein fern mehr sehen. Das habe ich schon länger beschlossen. Es läuft sowieso meistens nur Schrott und man schaut außerdem häufig viel zu lange in die Röhre. Und hinterher fühlt man sich meist eher matschig als entspannt. Laut Pressemitteilung von Media Control vom 05.01.2009 schauen wir Deutschen rund 3,5 Stunden am Tag in die Flimmerkiste.  Das ist unfassbar viel! Täglich 3,5 Stunden mal 365 Tage ergibt eine stattliche Summe von 1.277,5 Stunden jährlich.

Statt fern zu sehen könnte man…

  • 6.387,50 € jährlich dazu verdienen (bei einem Stundenlohn von nur 5 €)
  • täglich Sport treiben und gesund und fit werden
  • sich ehrenamtlich betätigen und einen Mehrwert für die Gesellschaft leisten
  • sich fortbilden und einen besseren und interessanteren Job bekommen
  • sich um seine Kinder und deren Entwicklung kümmern
  • sich seinem Hobby widmen oder ein Hobby finden
  • ein eigenes Geschäft aufbauen

Sicher fällt ihnen etwas ein, was für sie mehr Sinn als Fernsehen macht. 3,5 Stunden täglich sind knapp 160 Arbeitstage à 8 Stunden. Eine schier unglaubliche Summe.

Außerdem kostet fernsehen Geld. Zunächst brauchen wir zum Fernsehen einen Fernseher. Man kann für 50 € einen alten Kasten kaufen oder für 1.000 € und mehr einen schicken Flatscreen. Hinzu kommt oft eine Set-Top-Box und ein DVD-Player. Als braver Bürger zahlt man GEZ-Gebühren. Kabelanschluss, digitales Fernsehen oder Extrasender nur zum Fussball gucken? Klar, dafür zahlen wir gerne jeden Monat Gebühren. Außerdem brauchen wir Strom, dessen Menge je nach Größe des Fernsehers stark variiert.

Werbung gucken kostet auch. Auch wenn wir es uns ungern eingestehen: Werbung beeinflusst uns. Und so mancher Schrott wird gekauft, weil uns die Werbung glauben macht, wir bräuchten die Produkte. Brauchen wir aber meistens nicht. Wenn wir es tatsächlich bräuchten, wären wir auch selbst darauf gekommen, oder?

Macht das alles Sinn für sie? All diese Kosten und zeitlichen Entbehrungen nur damit sie im Büro mit ihrem “Wissen”, wer Deutschlands Superstar oder Topmodel ist, prahlen können? Gegen das Gucken der Tagesschau oder einer ausgewählten Sendung ist ja nichts zu sagen. Aber täglich 3,5 Stunden sinnvolles Programm bietet das Fernsehen nicht. Und sie haben sicher besseres zu tun. Da bin ich sicher.

Erinnern sie sich, was Peter Lustig am Ende  der Sendung Löwenzahn stets sagte? “Abschalten!”


Hallo & Willkommen

Hier schreibe ich meine Gedanken rund um das Thema Lifestyle-Design und ungewöhnliche Lebensführung auf ;-)

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